Kleine Wattkunde Teil 1: Nach den „Glorreichen Sieben“ , den „Fab Four“, den „Big Five“ und der „Flying Pizza“ erleben wir jetzt die Geburtsstunde einer weiteren unschlagbaren Truppe:
Fliegende Fäuste mögen einem da in den Sinn kommen oder eine, trotz fünffacher Belegung, fliegende Pizza. Beides ist, nimmt man es zu sich, gleicher- und bekanntermaßen schlecht verdaulich, meint der Wattwurm. Bernsen aber hat nicht locker gelassen und sich schlau gemacht. Die unglaubliche Lösung hinter der vermuteten Zirkusnummer: bei den Flying Five handelt es sich um Alpenstrandläufer, Brandgans, Austernfischer, Silbermöwe und Ringelgans. Kormoran und Haubenlerche wird es freuen.
Aber: Keine Flugschau ohne Bodenpersonal. Deshalb demnächst hier Teil zwei unserer kleinen Wattkunde: die „Small Five“ des Watts. Dabei soll es sich Gerüchten nach um Herzmuschel, Strandkrabbe, Wattschnecke, Nordseekrabbe und natürlich den Wattwurm handeln.
Wenn ich mir aber diese Fives so ansehe, dann bin ich gespannt, wie sich das Verhältnis der Protagonisten entwickelt. Ich würde mal sagen: Kampf der Wattgiganten. Im Showdown treten die Flying Five an gegen die Small Five. Als Schiedsrichter präsentiert sich ein frisch eingetroffener Seeadler. Ein ungleicher Kampf, sollte man meinen ...
Watt’n Schauspiel
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Sonntag, 8. September 2013
Montag, 25. Januar 2010
Das Morden geht weiter ...
An der Nordsee geht das Morden weiter.
Warum ausgerechnet jetzt, fragst du dich wahrscheinlich. Ich sag es nicht gerne, aber der Frost hat die Heizung lahmgelegt und da muss der Mensch sich mal bewegen, sonst wird das mit der Fortsetzung erst recht nix.
"...von Borkum, Norderney und Langeoog werden größere Mengen angespülter Schwertmuscheln gemeldet, durchmischt mit Strahlenkörbchen (einer Trogmuschelart), Seesternen und Herzseeigeln."Für Bernsen bedeutete dieses Massensterben ein weiteres Desaster. Mit aller Brutalität spürte er erneut seine Machtlosigkeit. Der Frost kannte keine Gnade. Seine Verfolgungsjagd musste Bernsen bereits an der Elbfähre Wischhafen - Glückstadt abbrechen. Die kühle, grinsende Fratze des Frosts blies ihm einen kalten Ostwind ins Gesicht: der Fährbetrieb war wegen Eisgangs bis auf Weiteres eingestellt worden. Also Ende der Verfolgungsjagd. Und jetzt die Meldung von sterbenden Seesternen und Herzseeigeln. Aber Bernsen wäre nicht Bernsen, wenn er einfach so aufgeben würde. Er dachte nach, kraulte seinen Bart und dann hatte Bernsen eine Idee. ... Fortsetzung folgt ...
Warum ausgerechnet jetzt, fragst du dich wahrscheinlich. Ich sag es nicht gerne, aber der Frost hat die Heizung lahmgelegt und da muss der Mensch sich mal bewegen, sonst wird das mit der Fortsetzung erst recht nix.
Montag, 2. November 2009
Haubenlerche verbündet sich mit Kormoran
So ganz allmählich wird das Bild klarer. Erst taucht der Kormoran ab und wird zum Kampftaucher, dann flattert die Haubenlerche auf das Spielfeld und bedroht einen Neubau. Es handelt sich jetzt aber nicht um irgendein Einfamilienhaus oder eine Scheune oder andere derartig simple Bauwerke, nein, die Haubenlerche bedroht einen Universitätsneubau, geplant immerhin von einem Stararchitekten. Gut unterrichtete Kreise sind sicher: Die Vogelwelt plant einen Angriff auf die sogenannte Intelligenz der Republik. Zur Abwehr setzen Verteidigungsexperten ab sofort Kitesurfer ein: Als mobile Vogelscheuchen werden sie für den erbarmungslosen Kampf gegen die gefiederten Feinde gedrillt. Ihre Einsätze proben sie derzeit vermehrt im Gebiet des Wattenmeers.
Watt'n Text
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
Hoch mobil und schwer zu beeinflussen
Kitesurfer, der. Gelegentlich schon gesichtet: Kitesurferin, die.
In Anlehnung an unsere beliebte Rubrik "Gefiederte Freunde des Watts" hier auch als "Fliegender Freund des Watts" bezeichnet. Denn: Der Kitesurfer ist zwar nicht gefiedert, fliegt aber ebenso gerne wie der Kormoran oder die Seeschwalbe, taucht dagegen nur ungern. Ein eklatanter Unterschied vor allem zum Kormoran. Und nicht selten geht die Sache dann ja auch schief und dann kommt da so etwas bei raus:
Erschöpfter Kite-Surfer aus Seenot gerettet
"Hörnum/Sylt (dpa/lno) - Ein 17 Jahre alter Kite-Surfer ist vor dem Strand von Hörnum auf der Nordseeinsel Sylt aus Seenot gerettet worden. Strandgänger hatten am Montag beobachtet, wie der junge Mann rund 150 Meter vom Strand entfernt immer wieder ins Wasser stürzte, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Dienstag mit. Die Seenotretter brachten den erschöpften Kite-Surfer mit seinem Kite-Drachen an Land. Von dort aus wurde er in ein Krankenhaus gebracht. «Der junge Mann war kaum noch ansprechbar», sagten Klaus Persson und Andreas Jansen von der DGzRS-Station Hörnum." So weit "Welt online".
Es gibt aber noch weitere Aspekte, die unseren Kitesurfer betreffen. Theodor Schröder, Justitiar der Nationalparkverwaltung kennt die Spezies der Kitesurfer und bezeichnet sie in einem Artikel des "Weser Kurier" "als nicht organisiert, hoch mobil und damit schwer zu beeinflussen". Das erinnert natürlich fatal an den Kormoran oder andere terroristisch anmutende Subjekte. Und Schröder weiter: „Das hat dazu geführt, dass die sich bis in die schönsten Nationalparkecken bewegen und dort stören (...)."
Da das aber niemand wollen kann, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Jäger vom Kormoran auf den Kitesurfer umschwenken.
Übrigens: ein ähnliches Verhalten wie bei dem jungen Mann vor Hörnum soll in den letzten Tagen verstärkt an der gesamten Nordseeküste beobachtet worden sein. Dabei soll es sich nach unbestätigten Meldungen keineswegs um SPD Mitglieder handeln, wie man ja vermuten könnte, sondern ausschließlich um Anhänger der GAL Hamburg. Just von Ole v. Beust geadelt als Partei mit der es sich gut regieren lasse, hat die grünen Kitesurfer nach dieser Äußerung spontan und unserer Meinung nach völlig verständlich die Verzweiflung gepackt: Bernsen hat gemeint, als aufrechter Grüner kann man sich da nur noch ins Wasser schmeissen. Gleichwohl mögen sie außerhalb Hamburgs hoffen, nicht derart zu versinken, wie die Parteispitze der Hamburger GAL versinken wird im stinkend, schwarzen-grünen Schlick der mit ihrer Hilfe erneut vertieften Elbe. Der Klabautermann soll sie holen. Bernsen meint, das sei zu hart. Ich habe ihm darauf hin empfohlen, mal die Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) zu fragen, warum das Hamburger Wattenmeer nicht Teil des Weltnaturerbes ist, wie sie das mit der Elbvertiefung findet und ob sie als Senatorin bequem sitzt. Bernsen hat sich prompt auf den Weg gemacht, auf eine Antwort wartet er noch.
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In Anlehnung an unsere beliebte Rubrik "Gefiederte Freunde des Watts" hier auch als "Fliegender Freund des Watts" bezeichnet. Denn: Der Kitesurfer ist zwar nicht gefiedert, fliegt aber ebenso gerne wie der Kormoran oder die Seeschwalbe, taucht dagegen nur ungern. Ein eklatanter Unterschied vor allem zum Kormoran. Und nicht selten geht die Sache dann ja auch schief und dann kommt da so etwas bei raus:
Erschöpfter Kite-Surfer aus Seenot gerettet
"Hörnum/Sylt (dpa/lno) - Ein 17 Jahre alter Kite-Surfer ist vor dem Strand von Hörnum auf der Nordseeinsel Sylt aus Seenot gerettet worden. Strandgänger hatten am Montag beobachtet, wie der junge Mann rund 150 Meter vom Strand entfernt immer wieder ins Wasser stürzte, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Dienstag mit. Die Seenotretter brachten den erschöpften Kite-Surfer mit seinem Kite-Drachen an Land. Von dort aus wurde er in ein Krankenhaus gebracht. «Der junge Mann war kaum noch ansprechbar», sagten Klaus Persson und Andreas Jansen von der DGzRS-Station Hörnum." So weit "Welt online".
Es gibt aber noch weitere Aspekte, die unseren Kitesurfer betreffen. Theodor Schröder, Justitiar der Nationalparkverwaltung kennt die Spezies der Kitesurfer und bezeichnet sie in einem Artikel des "Weser Kurier" "als nicht organisiert, hoch mobil und damit schwer zu beeinflussen". Das erinnert natürlich fatal an den Kormoran oder andere terroristisch anmutende Subjekte. Und Schröder weiter: „Das hat dazu geführt, dass die sich bis in die schönsten Nationalparkecken bewegen und dort stören (...)."
Da das aber niemand wollen kann, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Jäger vom Kormoran auf den Kitesurfer umschwenken.
Übrigens: ein ähnliches Verhalten wie bei dem jungen Mann vor Hörnum soll in den letzten Tagen verstärkt an der gesamten Nordseeküste beobachtet worden sein. Dabei soll es sich nach unbestätigten Meldungen keineswegs um SPD Mitglieder handeln, wie man ja vermuten könnte, sondern ausschließlich um Anhänger der GAL Hamburg. Just von Ole v. Beust geadelt als Partei mit der es sich gut regieren lasse, hat die grünen Kitesurfer nach dieser Äußerung spontan und unserer Meinung nach völlig verständlich die Verzweiflung gepackt: Bernsen hat gemeint, als aufrechter Grüner kann man sich da nur noch ins Wasser schmeissen. Gleichwohl mögen sie außerhalb Hamburgs hoffen, nicht derart zu versinken, wie die Parteispitze der Hamburger GAL versinken wird im stinkend, schwarzen-grünen Schlick der mit ihrer Hilfe erneut vertieften Elbe. Der Klabautermann soll sie holen. Bernsen meint, das sei zu hart. Ich habe ihm darauf hin empfohlen, mal die Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) zu fragen, warum das Hamburger Wattenmeer nicht Teil des Weltnaturerbes ist, wie sie das mit der Elbvertiefung findet und ob sie als Senatorin bequem sitzt. Bernsen hat sich prompt auf den Weg gemacht, auf eine Antwort wartet er noch.
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